Kontemplation
Jetzt
Theorie
Grundhaltungen der Kontemplation
geschehen lassen

"Dein Wille geschehe"- diese Bitte des Vaterunsers beschreibt die erste Grundhaltung der Kontemplation. Nicht was ich, was mein EGO möchte, soll geschehen, sondern der Wille Gottes, der in jedem Augenblick neu durch uns zum Ausdruck kommen möchte. Die Pläne Gottes sind unergründlich, so dass es sinnlos ist, über den möglichen Sinn bestimmter Augenblicke oder Lebenssituationen nachzudenken. Alles Geschehen, alle Wirklichkeit ist reiner Vollzug Gottes.

sich überlassen

Sich mit ganzem Herzen Gott hingeben und in seine Hände fallen lassen, im Vertrauen darauf, dass Gott, der die bedingungslose Liebe ist, uns ohne Wenn und Aber mit all unseren Stärken und Schwächen so annimmt und liebt, wie wir sind - dies lässt uns eine neue innere Freiheit erfahren, die unsere Begrenztheit und EGO-Fixiertheit aufbrechen lässt.

loslassen

Bei der Kontemplation gibt es nichts zu erreichen, da alles in seiner ganzen Fülle schon da ist, da wir schon immer am Ziel sind. Unser tiefstes Wesen - hinter allen Masken, Fassaden und Rollen - ist unveränderlich, ewig, war vor unserer Geburt schon da und wird auch nach unserem Tode noch da sein. Deshalb gilt es, immer wieder neu alle Ziele, Pläne, Wünsche und Absichten loszulassen.

zulassen

Alles darf sein. Alle Gedanken, Bilder, Gefühle, alle erlebten Verletzungen, schmerzhaften Erinnerungen und unerfüllten Sehnsüchte, alle verdrängten Schattenseiten der eigenen Persönlichkeit dürfen im Bewusstsein auftauchen. Alles wird wahrgenommen, ohne sich mit dem Wahrgenommenen zu beschäftigen und mit neuen Gedankenspiralen darauf einzusteigen. Alles wird angenommen und akzeptiert, ohne irgendwelche inneren Widerstände aufzubauen.
Theorie
Kontakt
Impressum
Person
Kurse
Praxis
Links
Literatur
Vorträge
Start
Vor
 Zurück
Theorie